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Benefizkonzert

GTEV “Edelweiß” Hammerau-Ainring, Ainring, Berchtesgadener Land, Bayern

Glanzvoller Festauftakt zum Trachtenjubiläum in Ainring

1.700 Besucher kamen ins Festzelt zum Benefizkonzert der Militärmusik Salzburg

Es war ein glanzvoller Jubiläumsauftakt des GTEV „Edelweiß“ Hammerau-Ainring am Mittwochabend und erfüllte auch voll und ganz den humanitären Einsatz für die Lebenshilfe Berchtesgadener Land im fast voll besetzten Festzelt. 1.700 Besucher strömten zur Veranstaltungseröffnung, eingeleitet mit einem 100-minütigen phänomenal vorgetragenen vielseitigen Programm der Militärmusikkapelle Salzburg, die mit rund 60 Mann die gesamte Festbühne ausfüllte und ein Repertoire unter der Leitung von Kapellmeister Oberst Ernst Herzog darbot, das zackig, schwungvoll, einfühlsam, aber auch in den solistischen Beiträgen absolute Professionalität verriet. Die musikalischen Glanzpunkte moderierte Oberst Gerhard Funk und informierte über die jeweiligen Komponisten.

Vor dem offiziellen Bieranstich durch den Jubiläums-Schirmherrn 1. Bürgermeister Hans Eschlberger wünschte Teisendorfs Brauereichef Christian Wieninger dem Geburtstagsverein und alle die daran teilnehmen, wie bereits zu diesem imposant besuchten Auftakt, eine schöne Festwoche. Zum Bieranstich am ersten Holzfass schwang der in „Brauereimeistermontur“ eingekleidete Bürgermeister den Schlegel. Nach dem vierten Schlag stoppte er den schäumenden Gerstensaft.

In seiner Ansprache entbot er ein herzliches „Grüß Gott beinand zum Benefizkonzert im festlich geschmückten Festzelt bei uns in Ainring.“ Der Trachtenverein Hammerau-Ainring feiere sein 90jähriges Jubiläum. Diese Festereignis könnte nicht schöner und eindrucksvoller beginnen, als mit erstklassiger und feinster Blasmusik – noch dazu von höchstangesehenen Musikern einer berühmten Kapelle aus der benachbarten Mozartstadt. Zugleich mit diesen einleitenden Worten hieß er die Soldaten vom österreichischen Bundesheer besonders willkommen und fügte an: „“Wir sind uns bewusst - militärisch gesehen, ist dieses Gastspiel auf der Ainringer Festbühne ein Auslandseinsatz für das österreichische Bundesheer auf bayerischem Boden.“

Und der sei erst möglich geworden auf Befehl von ganz oben, nämlich vom Bundesministerium für Landesverteidigung in Wien. Dieser Einsatzbefehl sei erteilt worden, „weil unser ehemaliger Reichenhaller Brigadekommandeur General Johann Langenegger um diese besondere Art militärischer Unterstützung in Wien angesucht hat.“ Nach reiflicher Prüfung habe der Bundesminister für Landesverteidigung Norbert Darabos entschieden: „Die Hammerauer und Ainringer Trachtler haben den erbetenen musikalisch-militärischen Beistand verdient.“

Hans Eschlberger machte darauf aufmerksam, man sei nicht nur zum Premierenabend des Trachtenfestes zusammengekommen, sondern auch zu einem Benefizkonzert für einen humanitären Zweck. Denn das gesammelte Geld in den Spendenkörben komme der Lebenshilfe BGL zugute. Die Lebenshilfe kümmere sich seit über 40 Jahren um geistig behinderte Menschen. „Wir haben zwei Behindertenwohnheime in unserer Gemeinde. Die sollen die Spenden dann bekommen.“

Das anschließende musikalische Feuerwerk begann mit dem „Marsch der Schützen“. Und mit jeweiligen informativen Zwischentexten von Oberst Gerhard Funk fortgesetzt im klangvollen Reigen mit der Ouvertüre „Das Glöckchen des Eremiten“, „Bayerischer Defiliermarsch“, Ouvertüre „Feste in Valencia“, „Akizora Ni“, Konzertwalzer „Espana“, „Einzug der Gladiatoren“, Melodien von „Indiana Jones“, „Silberfäden“, „Trompetenteufel“, Xylomania“ mit Solist Gefreiter Stefan Brandstätter, „Frank Sinatra Hits Medley“ und zum offiziellen Programmende die schmissige „South Rampart Street Parade“.

Freilich so einfach ließ das begeisterte Publikum die Interpreten und Solisten nicht von der Bühne. Nach einigen Zugaben wie „Rosamunde“ bildete der beliebte „Rainer Marsch“ klatschend und singend das Abschluss-Highlight.

Festleiter und GTEV-„Edelweiß-Trachtenvorstand Peter Edfelder sprach allen Musikern und allen, die zum Gelingen dieses Konzertes beigetragen haben, seinen ausdrücklichen Dank aus. Es sei nicht alltäglich, dass man solch exzellente Blasmusik live zu hören bekomme. Zur Erinnerung an diesem Festabend überreichte er Kapellmeister Oberst Ernst Herzog ein gerahmtes Bild, auf dem alle „Edelweiß“-Vereinsmitglieder in ihrer Tracht abgebildet sind. Ein „Vergelts Gott galt überdies allen Besuchern, die für die Lebenshilfe BGL, speziell für die Behindertenwohnheime in Adelstetten und Thundorf spendeten. Das Geld werde der Lebenshilfe am Samstag beim Festabend übergeben, kündigte Edfelder an, der damit zugleich die Bühne freigab für die Musikkapelle Ainring, die das weitere klangvolle Geleit des Abends übernahm.

Es herrschte noch lange beste Unterhaltung und gelöste Stimmung. Dazu trug auch bei die hervorragende Verköstigung sowie süffiges Festbier, schnell, aufmerksam und freundlich von vielen Helferinnen und Helfern kredenzt.

Den obligatorischen Festbieranstich zum Auftakt der Jubiläumsfeierlichkeiten vollzog der Schirmherr des Trachtenereignisses in Ainring, 1. Bürgermeister Hans Eschlberger in Brauereimeistermontur. Frisch „ozapft“ ließ man sich eine frische Maß aus dem Holzfass schmecken und es wurde auf ein gutes Gelingen des 90jährigen Gründungsfestes des GTEV „Edelweiß“ Hammerau-Aingring angestoßen: Von links 2. Vorstand Franz Hasenöhrl, Bürgermeister Hans Eschlberger, 1. Vorstand Peter Edfelder, Brauereichef Christian Wieninger.

 

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