Jahrtag 2026
„Edelweiß“-Trachtler feiern ihren Jahrtag
Wortgottesdienst und Kranzniederlegung am Ehrenmal
Mit einem Kirchenzug und einem von Gemeindereferentin Birgit Weber in der Pfarrkirche St. Laurentius zelebrierten Wortgottesdienst beging der GTEV Edelweiß Hammerau-Ainring seinen Jahrtag. Klangvoll gestaltete die Musikkapelle Ainring unter Leitung von Mathias Wiesbacher die Eucharistiefeier. Im Anschluss gedachten die Teilnehmer am Kriegerdenkmal der gefallenen, vermissten und verstorbenen Mitglieder.
Am Vereinsheim der Edelweiß-Trachtler formierte sich um 8.45 Uhr der Kirchenzug. Angeführt durch die Musikapelle Ainring, folgte die Fahnenabordnung, dahinter die Kinder, Dirndl, Spenzerfrauen, Burschen und Männer. Im klingenden Spiel ging es aufwärts zur Pfarrkirche St. Laurentius.
Den Volksgesang im Gotteshaus begleitete die Musikkapelle unter dem Dirigat von Mathias Wiesbacher. „Das ist der Tag, den Gott gemacht“ war dann das erste Lied.
Nach dem Bekreuzigen sagte Gemeindereferentin Birgit Weber, die Botschaft des Engels ist untermauert, die Botschaft vom leeren Grab, Jesus ist nicht mehr hier, er lebt. „Wir haben die Berichte in den Evangelien, denen wir Glauben schenken dürfen, von den Erscheinungen Jesu, sodass auch wir daran glauben können, dass es nach dem Tod weitergeht.“
In diesem Glauben wurde besonders der verstorbenen Vereinsmitglieder Angela Nowak, Johann Reischl, Elisabeth Steinbacher, Josef Dusch und Heinz Utzmeier gedacht und ein Vaterunser gebetet.
Spenzerfrau Elisabeth Mooser las aus dem ersten Brief des Apostels Petrus und handelte vom Ziel und Weg des Glaubens.
Seelsorgerin Birgit Weber verkündete das Johannes -Evangelium. Darin offenbarte sich Jesus den Jüngern am See von Tiberias nochmals. In ihrer Ansprache nahm sie Bezug zur davor gelesenen Frohbotschaft. An und im See haben sich schon zu Lebzeiten des irdischen wichtige Szenen abgespielt etwa die wunderbare Brotvermehrung mit der Speisung der Fünftausend. Die Jünger seien nach den Erscheinungen einfach ihrem Beruf nachgegangen. Die Jünger waren erfolgreich, weil sie auf Jesus hörten. In der Antike waren 153 Arten von Fischen bekannt.
Zu den Fürbitten begaben sich mehrere junge Trachtler zum Ambo und sprachen die Fürbitten.
Nach dem Vaterunser gingen die Gläubigen zum Kommunionempfang und die dritte Strophe vom Eröffnungslied bildete das Ende des Gottesdienstes.
Gedenkfeier am Kriegerdenkmal
An der Südseite der Laurentiuskirche versammelten sich die Teilnehmer und richteten den Blick zum Kriegerdenkmal. Zu Beginn intonierte die Musikkapelle Ainring aus der Harmoniemesse das Stück „Choral“.
Gemeindereferentin Birgit Weber betonte, gerade beim Totengedenken sei es wichtig, dass man sich der Wunder erinnert, welche Gott an seinem Volk, auch uns getan habe. „Es ist der Sieg über den Tod, den wir für uns und unsere Verstorbenen erhoffen, Wir vertrauen sie jetzt Gott mit dem Gebetian,i n dem wir Gott unseren Vater nennen.“ Alle beteten zunächst das Vaterunser und ließen ein Gegrüßest seist du Maria folgen. 1. Edelweiß-Vorstand Bernhard Dusch hielt den Kranz in seiner Arm und sagte: „Wir Trachtler gedenken am Jahrtag unseren verstorbenen Mitgliedern. Sie haben den Verein aufgebaut und den Grundstein gelegt auf den wir heute weiter aufbauen.“ Die Aufgabe sei, den Verein in ihrem Sinne weiter zu führen, aber auch weiter zu entwickeln. In Dankbarkeit für ihren Einsatz und als äußeres Zeichen der Verbundenheit legte er das Gebinde am Ehrenmal nieder. Danach besprengte die Seelsorgerin das Kriegerdenkmal mit Weihwasser.
Zu den Klängen von „Ich hatte einen Kameraden“ senkte sich die Vereinsfahne zum Gruß und stillen Andenken.
Nach der Feier formierte sich wieder ein Zug, der angeführt von der Musikkapelle Ainring zurück zum Vereinsheim führte. Dort folgte die Jahreshauptversammlung und das Mittagsessen.
Andreas Pils





























